Wie orientiert ihr euch beim Tauchen?

Wie orientiert ihr euch beim Tauchen? Viele kennen die Situation: Das Briefing des Dive Guides ist abgeschlossen und jetzt geht es endlich ins Wasser. Doch Moment, was auf der Briefing Tafel noch einfach aussah, entpuppt sich Unterwasser auf einmal gar nicht mehr als so simpel. „Ist das dort der Erg, den wir als Orientierung benutzen sollten … und wo ist eigentlich die markante Gorgonie, von der die ganze Zeit die Rede war?“

Wahrscheinlich kommt dem einen oder anderen die oben geschilderte Situation bekannt vor. Für uns Taucher ist eine gute Orientierung das A und O. Sie erspart uns nicht nur den mühsamen Rückweg  per Schnorchel an der Oberfläche und die Frotzeleien danach. Eine gute Orientierung ist auch ein gewichtiger Sicherheitsaspekt – denn das Auftauchen in der Fahrrinne oder bei Bootsverkehr kann lebensgefährlich werden.

Je nach Gewässer orientiert man sich natürlich mit verschiedenen Hilfsmitteln. Ein Kompass ist selbstverständlich das „Standard Werkzeug“, wenn es um Navigation geht. Aber es gibt eine Vielzahl von Tauchern, die sich auf ganz andere Faktoren verlassen wie z.B. Stand der Sonne, Tiefenlinien, Richtung der Wellen oder sie navigieren ganz einfach „nach Gefühl“.

Wie orientiert ihr euch beim Tauchen?

 

Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, Blue Water Dive Resort – Fotonachweis

2 Kommentare zu "Wie orientiert ihr euch beim Tauchen?"

Am besten hört man beim Breefing gut zu und „speichert“ sich die Kart und Gegebenheiten im Kopf ab und merkt sich seine Orientierungspunkte. Betreffend der Himmelsrichtung ist der Kompass sehr praktisch. Dann muss man einfach etwas Vertauen in sich selber haben und nicht gleich die Geduld verlieren, wenn ein Orientierungspunkt nicht gleich auftaucht.
Dann gibt es je nach Tauchplatz/-gebiet auch Sachen am Ufer die man von unterwasser wahrnehmen und zur Orientierung benutzen kann. Sei es Schatten vom Bäumen, Ufern, Schiffen etc.

Im See wo man viel Taucht, merkt man sich einfach auf den div. Tiefen markante Punkte und so findet man den Ausstieg auch bei sehr schlechter Sicht.

Und wenn das alles nichts nützt, kann man immer noch (mit aller Vorsicht) den Kopf aus dem Wasser strecken und schauen wo man ist;-)

Der Rest ist dann Bauchgefühl

Sehr gerne am ortskundigen Guide. Hoffentlich wieder im September.
Grins lach :-))

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