Simi schreibt Tauchsafari Tagebuch

Weichkorallen

Unsere Tauchsafari hat endlich wieder Empfang! Also weiter gehts mit den Tagebuch Einträgen von unserer Tauchlehrerin Simona (alias Simi). Sie begleitet unsere 3. Tauchsafari in diesem Jahr und erzählt von ihren Erlebnissen auf dem Weg zu den Riffen von St. John’s. Die ersten 2 Tage der Reise könnt ihr hier nachlesen.

 

Tag 2

Nach 11 Stunden wilder Fahrt mit wenig Schlaf waren wir alle glücklich, endlich am Paradise Reef angekommen zu sein. Hier startete der erste Early Morning der Woche. Und es war wirklich ein kleines Napoleon Paradies. Ein Hartkorallengarten an einem Drop Off, ein schönes Plateau mit verschiedenen Blöcken und viele Höhlen. Und das war das heutige Thema auch bei Gotta Omran und Eden Reef. Zusätzlich zu den Napis gabs auch einige Schnecken (eine mini mini Pyjama Nacktschnecke), eine super entspannte Schildkröte und ganz viele Anemonen sowie eine Blasenkoralle Garnele. Unglaublich schön!

Vergleich

Der Nachttauchgang fand auch in Eden statt. Die spanische Tänzerin tanzte auch eine kleine Runde für uns. Nicht zu vergessen sind die leckeren Mahlzeiten oder Snacks nach jedem Tauchgang. Das heutige Frühstück war besonders lecker. Habe ich schon erwähnt, dass das Essen nach dem Tauchen einfach besser schmeckt!? Und danach konnte man immer ein bisschen schlafen… und jeden Tag finden wir eine neue Deko im Schlafzimmer. Heute hatten wir eine Schlange mit Sonnenbrille.

Schlange-Housekeeping

Tag 3

Am Eden Reef machten wir nen schönen Zodiac-zum Boot early morning Tauchgang. Ein grosser Tuna zog bei der Wand an uns vorbei und kurz danach erreichten wir das Plateau. Warzenschnecken, Pyjama Nacktschnecken, Nemos, viele viele Nemos und viele Gelbsattelmeerbarben beim Jagen. Bei diesen schönen Korallen muss man auch nicht soooo viele Fische sehen.

Nach dem leckeren Frühstück sind wir zum nächsten Riff gefahren: Dangerous Reef. Keine Sorgen, der Name repräsentiert nicht den Schwierigkeitsgrad. Auch hier haben wir ein Plateau mit Blöcken und ein paar Höhlen. Super! Dangerous war es dann beim Nachttauchgang, weil sehr viele Longis und Seidenhaie herum geschwommen sind. Hier haben wir direkt beim Abtauchen zwei schöne Nappis beim Fressen gesehen, eine Riesen Muräne in der Feuerkoralle sowie ein paar Freischwimmende und auch hier viele Schnecken.

Die Mittagspause verbrachten wir mit einer einstündigen Fahrt nach Big Gotta. Hier werden wir den Dritten, Nacht und early morning Tauchgang machen.

Der dritte Tauchgang wurde mit dem Zodiac zur Leine gemacht. An der Wand wurden bei 60+ Meter zwei Adlerrochen gesichtet. Definitiv zu weit weg für Fotos oder Videos aber dafür gab es viele Bildern von Napoleons. Unterm Boot wartete ein schöner Barrakuda auf uns.

Die Atmosphäre beim Nachttauchgang war an der Steilwand magisch und die ganzen Korallen glänzten mit Augen der Garnelen. Eine Marmorgarnele versteckte sich in einer weichen Koralle und eine rote Krabbe krabbelte unter der Koralle. Die Wand war ein echtes Schlachtfeld für Muränen. Die haben wie wild gejagt und schlängelten sich durch unsere Beine. Zwischendurch kamen die Fühler von den Gebänderten Scherengarnelen durch sowie die glänzenden Augen eines Fransendrachenkopfs. Super toll!

Tag 4

Über Nacht sind wir nicht weiter gefahren und konnten somit den early morning an der Ostwand machen. Um 5 Uhr klingelte der Wecker und los ging es. Die Fahnenbarsche deckten den Eingang der Höhle, liessen uns aber trotzdem durch. Die Lichtspiele waren bezaubernd und in einer Tiefe von 5 m sehr intensiv. In der hintersten Höhle entdeckten wir eine kleine Weissspitze. Die wollten wir nicht lange stören und weiter ging es Richtung Südplateau. Einen sehr blasser Fransendrachenkopf versteckte sich im Sand und viele Napoleons begeisterten die Taucher. Garnelen waren auch überall zu finden.

Endlich kamen wir an meinem Lieblingsplatz von St. Johns an: Cave Reef. Dieser Tauchplatz bietet die schönsten beleuchteten Höhlen an. Man kann 15-20 Minuten durch eine lange schmale Höhle tauchen und paar Blaupunktrochen, Beilbauchfische und Soldatenfische finden. Sehr schön! Aber die Höhlen, das eigentliche Highlight vom Tauchgang, wurde von einem Napoleon geklaut. Der ist wenige Zentimeter vor der Hand vorbei geschwommen und sogar vor einigen Kameras für ein super nahes Profilbild. Wow, wower, am wowesten!

Lippfische

Nach etwa 2 Stunde segeln sind wir bei Sha’ab Eshara angekommen. Hier haben wir den dritten und Nachttauchgang gemacht, einmal mit Zodiac an der Nordseite und danach gemütlich vom Boot. Unglaublich wieviele Titan Drücker es hier gibt… und alle friedlich! Heute Abend hatten wir dann ein besonderen Buffet: Steak Abend! Jeder wurde am Tisch bedient und wurde sogar gefragt, wie er sein Fleisch mag. Mit vollem Bauch sind wir weiter für 4-6 Stunden zum Sataya Reef gefahren.

 

Leider wird die edle MY Blue schon heute wieder den Hafen von Port Ghalib ansteuern, aber seid gespannt auf die letzten Tagebuch Einträge von Simi. Morgen gehts schon weiter!

 

Fotonachweis: Karin Vecsei und Blue Water Dive Resort

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