Internationale Müllhalde Meer

Ganz nach dem Motto „Aus den Augen aus dem Sinn“ wird das Meer immer mehr zur Müllhalde – durch die Meeresströmungen sogar zu einer internationalen. Sobald der Müll in den Fluten versinkt und auf den Meeresgrund sinkt, ist er aus unserem Bewusstsein verschwunden. Das dies ein Trugschluss ist, wissen wir alle. Der Müll ist immer noch da. Er bleibt aber nicht dort, wo man ihn ins Meer gekippt hat.

Er wird sozusagen zum Globetrotter und beginnt durch die Meeresströmungen seine Reise. Deutlich wird dies an dem Beispiel einer unbewohnten Insel vor Norwegen, die im Golfstrom liegt. Dort wurde, neben vielem anderen, Plastikflaschen aus Großbritannien, Reste einer Glühbirne aus den Niederlanden und eine Chipsverpackung aus Deutschland angespült. Das Meer wird so zu einer internationalen Müllhalde.

Der Geologe Eivind Bastesen hat anhand von Meeresströmungsmodellen gezeigt, dass die norwegische Küste fast zu einem Auffangnetz für Abfälle wird. An der norwegischen Küste bei Bergen wird von Meeresströmungen so viel Müll anschwemmt wie wohl an kaum einem anderen Ort der Welt.

Doch wir können die Reise des Mülls durch die Weltmeere verhindern – indem wir einfach weniger Plastik konsumieren.  Schon heute kann der erste Tag sein damit zu beginnen: One Day – Day One!

 

Fotonachweis: Shutterstock 461419894

Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, Blue Water Dive Resort – Fotonachweis

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