Geisternetze: Böser Spuk für die Umwelt

Geisternetze sind ein wirklich böser Spuk für die Umwelt. Geisternetze fischen endlos weiter ohne dass der Fang je eingeholt wird. Ausserdem werden sie oft zur tödlichen Falle für viele Meeresbewohner.

Bei Geisternetzen handelt es sich um Fischernetze die auf offener See verloren gegangen sind. Häufig werden die Netze einfach auch nur im Meer entsorgt, wenn sie für den Fischfang nicht mehr zu gebrauchen sind.

Doch nicht nur die Gefahr für Meereslebewesen ist schon schlimm genug. Auch das Material aus dem die Netze gefertigt werden, ist ein Problem. Nylonnetze besitzen eine Lebensdauer von 600 Jahren. Aber auch nach dieser langen Zeit ist der Kunststoff nicht abgebaut. Er zerfällt zu immer kleineren Teilchen, dem sogenannten Mikroplastik. Dieses Mikroplastik nehmen die Fische über die Nahrung wieder auf.

 

Gegen Gesiternetze können wir wenig ausrichten, aber gegen die Vermüllung der Meere durch Plastik können wir etwas machen. Wir hoffen, daß unser kurzes Video hilft, unseren Plastikkonsum zu reduzieren. Denn wir alle können jeden Tag bessere Umweltschützer werden – schon heute kann der erste Tag dafür sein. Ganz nach dem Motto: One Day – Day One!

Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, Blue Water Dive Resort – Fotonachweis

Fotonachweis: Shutterstock 55079980

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