Bootsbau Sonntag: Fortschritte auf der MS Bahlul

Tauchschiff

Herzlich willkommen zu einem weiteren Bootsbau Sonntag! Heute haben wir weitere Fortschritte für euch von unserer MS Bahlul, die nun inzwischen an der Jetty unserer Partner Tauchbasis James & Mac ihren Platz gefunden hat. Der Ausbau und die Arbeiten gehen sehr gut voran und James hält alle Fortschritte weiterhin für euch fest!

Du hast den Start des Bootsbaus verpasst? Auf unserer Homepage findest du auf der Startseite oben im Menü den Punkt „Bald auf unserer Tauchbasis„. Hier kannst du die vorherigen Fortschritte unseres neuen Projekts verfolgen.

Also los gehts mit den neuen Fotos….

Auf dem Beitragsbild wird der Gas- und Lenkzug für die Maschinen vorbereitet.

Einbau der Instrumente in der Kapitänskabine.

Tauchschiff

Verkabelung der Motorsensoren.

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Einbau der Klimaanlagen im Salon.

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Lichttest auf dem Oberdeck.

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So schauen die Toiletten inzwischen aus.

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Und dann machte die MS Bahlul am 1.11.2018 ihre allererste Testfahrt, ganz allein und ohne fremde Hilfe. Das fühlt sich so an, als wenn dein Kind laufen lernt…. ein unbeschreibliches Gefühl! Videos dazu haben wir auf unserem Facebook Account hochgeladen.

Tauchschiff

Die Feuermeldeanlage wurde installiert.

Tauchschiff

Und dann wurde die MS Bahlul blau….

Tauchschiff

Wir können aber auch weiss….

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Und auch auf dem restlichen Teil des Schiffes kam noch mehr Farbe ins Spiel….

Tauchschiff

Tauchschiff

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Na, das kann sich doch langsam sehen lassen, oder was denkt ihr? Wir sind natürlich noch lange nicht fertig und die Arbeiten werden in der nächsten Zeit noch fortgeführt. Wir werden natürlich weiterhin berichten! Also bis zum nächsten Bootsbau Sonntag!

Euer Bootsbau Team

 

Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, Blue Water Dive Resort – Fotonachweise

4 Kommentare zu "Bootsbau Sonntag: Fortschritte auf der MS Bahlul"

Ihr spart doch nicht wirklich an einem ordentlichen Chartplotter? Mir als Tauch- und Bootsfahrlehrer geht in Ägypten immer die Hutschnur hoch, wenn ich sehe das des Nachts auf einem teuren Safarischiff mit einem 3 Zoll Hand-Held Chartplotter für 100€ navigiert wird.

Hier trifft die technisch hoch entwickelte Welt mit der Welt der Erfahrung und dem vom Vater gelernten aufeinander. Einen Kartenplotter muss man verstehen, lesen und bedienen können. Die meisten Kapitäne hier haben die Seekarten „in ihrem Speicher, dem Kopf“ auf immer und ewig eingraviert. Je höher die Technik, desto weniger wird sie benutzt. Wir leben hier in einem Land wo die Schulbildung noch 1000 Jahre der unseren hinterher hinkt. So gut diese Geräte sind, hier werden sie, auch wenn sie vorhanden sind, nicht benutzt, weil man sie nicht bedienen kann und sie nicht versteht.
Trotzdem gibt es auf solchen Schiffen technische Hilfsmittel wie z.B. Echolot und anderes.

Ich verstehe was Du meinst James, habe selber ein paar Jahre in Ägypten als TL gelebt. Die Kapitäne wissen tagsüber genau wo sie sind. Das alles ändert sich aber schlagartig wenn es darum geht des Nachts zu fahren. Dann gibt es keine Referenzen mehr und ich habe wie schon oben beschrieben selber erlebt das ich per Telefon Lichtsignale vom Ufer zur Navigation bestellen musste oder das der Kapitän zu Navigation des Nachts einen 3 Zoll Handheld Plotter benutze. Das ist für mich nicht Vertrauen erweckend denn als Gast möchte ich sicher sein das der Kapitän weiß wo er ist. Und im Vergleich zum Gesamtpreis eines Bootes machen die 500€ eigentlich keinen Unterschied mehr. Geben dem Gast aber ein sicheres Gefühl.

Du sagt es selbst, tagsüber wissen sie genau wo sie sind. Für Touren die Nachtfahrten bedingen, also Safaris, unter anderem zu den vorgelagerten Inseln wie Brothers, etc. ist eine andere Kapitänslizenz notwendig und auch eine Bootszulassung.
Wir haben kein Safarischiff gebaut, sondern ein Schiff für, wie wir es nennen, XXL Tagesfahrten sowie 1 oder 2 Übernachtungen in einer erreichbaren Entfernung. Also bis Ras Mohamed im Norden und Abu Kafan im Süden. Wir gehen nicht auf die „große Tour“ und bleiben eine Woche draußen. Unser Schiff braucht nachts nicht zu fahren, denn wie gesagt, wir fahren nicht die großen Touren wo man 6, 8 und mehr Stunden von Riff zu Riff unterwegs ist. Dafür bieten wir, getrennt davon, Tauchsafaris an.

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