Abschmelzen der Müllberge

Wir haben mal eine Alternative zum Abschmelzen der Polkappen. Wie wäre es denn mit dem Abschmelzen der Müllberge?! Das Ziel scheint zumindest für Deutschland gar nicht so einfach umsetzbar. Vor allem in Corona Zeiten wächst der Müllberg in Deutschland weiter.

Für das Jahr 2020 rechnet die Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) mit 2,26 Millionen Tonnen mehr Hausmüll – das sind immerhin über 5 Prozent mehr als im Vergleichsjahr 2017. Doch woran liegt es, dass der Müllberg in Deutschland immer höher wird?

Ein Grund ist offensichtlich: Da mehr Zeit in der eigenen Wohnung verbracht wird, wird auch mehr Müll produziert. Ob es das entrümpeln des Dachbodens ist oder der Zuwachs im Online Handel – all das führt zu überquellenden Mülltonnen.

Zwar hat Deutschland eine gute Wiederverwertungsstatistik, aber diese ist mit Vorsicht zu behandeln. Denn Verpackungsmüll aus Kunststoff wird überwiegend verbrannt statt recycelt. Nur knapp 16 Prozent der gesamten  Kunststoffabfälle, die beim Endverbraucher anfallen, werden in Deutschland recycelt.

Deshalb ist der „beste“ Müll natürlich derjenige, der gar nicht erst entsteht. Wir alle können beim einkaufen darauf achten z.B. weniger Plastik zu konsumieren. So können wir schon heute dazu beitragen, dass nicht die Polkappen nicht weiter abschmelzen sondern die Müllberge. In diesem Sinne: One Day – Day One!

 

Fotonachweis: Shutterstock 448263469

Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, Blue Water Dive Resort – Fotonachweis

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